Investmentclub
August 20, 2008
Wer Geld anlegen will jenseits des Sparbuchs und keine Ahnung hat von Aktien oder Termingeschäften, der sollte in einem Investmentclub gehen. Fast jede Volksbank oder auch Sparkasse bietet das an.
Wie funktioniert das? 10 bis 20 oder auch 50 Anleger legen je nach Konzept zusammen, jeder einen festen Betrag oder ein Vielfaches davon. Zb gibt es im Club für 50 Euro einen Anteil. Oder aber im anderen Konzept zahlt jedes Mitglied jeden Monat 50 Euro oder ein Vielfaches davon ein wie bei einem Sparvertrag. Diese Clubs haben die besseren Ergebnisse, weil damit flexibel auf Kursschwankungen reagiert werden kann.
Einmal im Monat trifft sich der Club und alle zusammen entscheiden per Abstimmung, wie das Geld angelegt werden kann. Dies können Aktien oder Zertifikate oder Renten oder Hegdefonds oder Investmentfonds sein. Durch die grosse Summe des Clubs, es steht ja mehr Kapital zur Verfügung als beim Einzelanleger, sind die Gebühren auch geringer. Meiner Erfahrung nach ist die Rendite des Clubs besser als Einzelanlagen oder Investmentclubs, weil die demokratische Entscheidung vor Kurzschlüssen schützt. Und der Sinn ist das Lernen. Bei jedem Treffen wird über die Börsenlage diskutiert und jeder kann von den Anderen lernen über Börseninstrumente oder Tricks beim Aktienhandel.Vor allem lernt der Neuling die Fachbegriffe wie zb Stop loss und wie es zu setzen ist.
Und Geldanlage ist keine Pflicht, die Börsianer freuen sich auf Interessierte, die mitdisktieren wollen.
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